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Der Meiler

Die Produktion von Holzkohle begann im Altertum und wurde für die Gewinnung von Eisen benötigt. Gleichzeitig begann die Eisenzeit, die Industrialisierung - der Fortschritt. Die Kohle diente als Energieträger für Industrie und Haushalte. Heute wird sie noch für Grillzwecke verwendet.

Die älteste Methode der Holzkohlengewinnung ist der Meilerbetrieb. Dabei wird mit Holzscheitern ein kegelförmiger Haufen erstellt. Mit Tannenreisig und einer Mischung aus Erde, Kohlenstaub und Wasser bedeckt man den Meiler luftdicht.

Der Meiler verkohlt von oben nach unten, wobei laufend seitliche Zuglöcher geöffnet werden. Steigt weisser Rauch aus den Löchern besteht der Verdampfungsmodus. Steigt blauer Rauch heraus, ist der Verkohlungsprozess abgeschlossen. Die Zuglöcher werden geschlossen und weiter unten wieder erneuert. Der Prozess wird wiederholt bis der ganze Meiler verkohlt ist.

Nach dem Abkühlen kann der Meiler nach 10 Wochen verzogen und die Holzkohle verpackt werden.

Definition: Holzkohle ist ein fester Brennstoff und entsteht wenn lufttrockenes Holz unter Luftabschluss über längere Zeit auf 300° - 500° Celsius erhitzt wird.

Der Meiler